Schuljahr 19/20

Nach 95 Jahren in den Ruhestand

Langjährige Mitarbeiterinnen verlassen St.-Anna-Realschule

v.l.n.r. Frau Ungruhe, Frau Wildenhues, Frau Magalhaes

In einer Feierstunde verabschiedete die St.-Anna-Realschule am Ende des Schuljahres 2019/20 drei Mitarbeiterinnen in den Ruhestand. Sie waren in verschiedenen Bereichen der Schule tätig gewesen. Nach der Begrüßung durch Schulleiter Rüdiger Schipper wurden die Mitarbeiterinnen und ihre Arbeit gewürdigt.  

Annette Ungruhe begann ihren Dienst als Lehrerin im August 1978 an der damals noch reinen Mädchenschule in Trägerschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung. Daher führte Ungruhe das Bewerbungsgespräch mit Schwester Maura, der amtierenden Schulleiterin. In den nun folgenden vierzig Jahren unterrichtete UNG, so das Lehrerkürzel,  Sport und Textilgestaltung. Die Beliebtheit der beiden Fächer färbte auf die Fachlehrerin ab, die daher auch bei den Kollegen sehr begehrt als Begleiterin von Klassenfahrten war. Besonders in der Orientierungsstufe übernahm Ungruhe wiederholt eine Klassenleitung. Gemäß ihres Wirkens erhielt sie aus den Händen der ehemaligen Schulleiterin Regina Frenker eine Ehrenurkunde, auf der die volle Punktzahl für Sportlichkeit, Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft und Kreativität ausgewiesen war.

Nahezu dreißig Jahre arbeitete Maria Magalhaes als Raumpflegerin an der Schule. Im Jahr 1974 kam sie mit ihrem Mann aus Portugal nach Stadtlohn. Am 1. Mai 1990 wurde sie eingestellt. ” Eine Idealbesetzung”, wie Friedhelm Schweins, in dessen Zeit als Schulleiter die meisten Dienstjahre von Magalhaes fallen, es in seiner Abschiedsrede formulierte. Er bescheinigte der angehenden Ruheständlerin ein großes Verantwortungs- und Pflichtbe-wusstsein. “Und die Qualität Ihrer Arbeit?-Wohnzimmerqualität a la Magalhaes!” Ferner lobte Schweins das hohe Maß an Flexibilität: “Sie haben stets Ihren Dienst an den Erfordernissen des Schullebens ausgerichtet. Ohne, dass man Sie fragen musste, standen Sie ständig zur Verfügung.” Ihre Verbundenheit mit der Schule zeige sich zudem in dem Besuch nahezu aller Schulveranstaltungen, Mitarbeiterausflüge inbegriffen. “Die Wertschätzung, die Ihnen seitens der Mitarbeiter entgegengebracht wird, findet auch darin Ausdruck, dass Kollegen und ich selbst Sie in Ihrer Heimat besucht haben. Dabei wurde uns Ihre Gastfreund-schaft zuteil”, so Schweins.

Einige Monate nach ihrem “Silberjubiläum” schied Martha Wildenhues aus dem Dienst an der St.-Anna-Realschule aus. Ihre Wirkungsstätte war das Schulsekretariat. Jedoch beschrieb Regina Frenker in ihrer Präsentation “Als Gott die Schulsekretärin erschuf…” zahlreiche andere Einsatzorte: Lehrerzimmer, Schulfeste, Ehemaligentreffen, Frühschichten etc. Kabarettistisch anschaulich listete Frenker die Anforderungen auf, die an diese Mitarbeiterin gestellt wurden.  “Als Multitasking-Talent kann sie drei Telefonate gleichzeitig führen, dabei einem Schüler eine Bescheinigung ausstellen, nebenher ein weinendes Kind trösten und zusätzlich den Kopierer reparieren.” Im Laufe ihrer Dienstzeit hat Wildenhues die Digitalisierung des Schulsekretariats hautnah er- und gelebt und damit ihre Bereitschaft, ständig Neues dazuzulernen, unter Beweis gestellt. “Du wurdest in deiner Schaltzentrale die PC-Expertin schlechthin”, so Frenker. Auch den Schüleraustausch mit der Partnerschule in Bourges hat Wildenhues mitgetragen, indem sie häufig den französischen Gästen in Vreden Logis bot. Daher sprach Claude Melin – live aus der Bretagne zugeschaltet – Dankesworte für die gemeinsam verbrachte Zeit und Glückwünsche für den Ruhestand aus. 

Irmhild Deipenbrock-Meiß und Gerd Schäfer überreichten als Mitarbeitervertreter den stets freundlichen, verlässlichen und verständnisvollen Kolleginnen ein Abschiedsgeschenk. Für die Schülerschaft übermittelten Elisa Serpa da Silva und Hannah Blickmann blumige Glückwünsche.

Regeln für die Beschulung der 10. Klassen ab dem 23.04.2020

Hygiene- und Verhaltensregeln für St.-Anna-Realschule
gültig ab 23.04.2020 (Stand: 22.04.2020 14:20 Uhr)

Grundsätzliches

  • Abstandsregeln von 1,50 m sind überall im Schulgebäude und auf dem Schulgelände einzuhalten, auch beim Tragen einer Schutzmaske.
  • Eine Schutzmaske wird – außer am Sitzplatz im Unterricht und wenn in der Pause gegessen oder getrunken wird – immer getragen.
  • Kontaktflächen können Keime übertragen, daher gilt der Grundsatz: So wenig wie möglich im Schulgebäude anfassen, daraus folgt:
    • Klassenraumtüren müssen die gesamte Zeit geöffnet sein und Türklinken dürfen nicht angefasst werden.
    • Treppen- und Handläufe sollen nicht angefasst werden.
    • Ein Verlassen des eigenen Unterrichtsraumes oder gar ein Besuchen anderer Lerngruppen, z. B. in der Pause, ist nicht erlaubt.
  • Die Bereiche der Verwaltung dürfen nicht betreten werden.
  • Vor dem Sekretariat und vor dem Büro von Frau Kotschate stehen Tische mit einer Klingel. Wenn etwas aus diesen Bereichen benötigt wird, muss dort gewartet werden.
  • Das Betreten des Schulgebäudes ist allen Personen ohne Berechtigung oder Genehmigung durch die Schulleitung untersagt, dieses gilt auch für Mitarbeiter und Lehrkräfte.
  • Folgende Personenkreise sind berechtigt die Schule zu betreten:
    • Schulleitung zu jeder Zeit
    • Schüler der 10. Klasse für den Besuch des Unterrichts
    • Lehrkräfte zum Zwecke des Unterrichts in der Zeit von 7:00 – 14:00 Uhr
    • Pädagogische Kräfte für die Notbetreuung in der dafür erforderlichen Zeit
    • Verwaltung, Sekretariat und Hausmeister zu jeder Zeit
  • Außer der Schulleitung dürfen Verwaltung, Sekretariat und Hausmeister Personen kurzzeitig das Betreten des Gebäudes – unter Einhaltung der Hygieneregeln – erlauben. Diese Personen sollen allerdings durch das Gebäude begleitet werden.

 

Wegführung im Schulgebäude

  • In den Gängen und auf den Treppen geht jede und jeder immer nur rechts hintereinander entlang / herauf oder herunter – nicht durcheinander. Ebenso Abstände nach vorne und hingen einhalten.
  • Es dürfen nur die direkten Wege zur Toilette, zu den Pausenbereichen, zum Sekretariat (Wartebereich Tisch vor der St.-Anna) und der Verwaltung (Wartebereich vor dem Flur im 1. OG) genutzt werden.
  • Ein Aufenthalt auf den Fluren (außer in den Wartebereichen) sowie das Betreten anderen Bereiche im Gebäude und auf dem Schulgelände sind strikt untersagt.

 

Schulweg / Ankunft auf dem Gelände

 

  • Mund- und Nasenschutz muss immer dann getragen werden, wenn ihr euch bewegt. Auch mit diesem Schutz muss der Abstand von 1,5 (besser 2m) eingehalten werden.
  • Der Mund- und Nasenschutz muss auch im Bus getragen werden.
  • Auf dem Schulweg das Kontaktverbot beachten, d.h. es dürfen max. 2 Personen gemeinsam unterwegs sein.
  • Jede Lerngruppe hat vorgegebene Pausenbereiche und Fahrradständer, diese Vorgaben sind zwingend einzuhalten.
  • Nach dem Unterricht auf direktem Weg das Gebäude und das Schulgelände verlassen. (Abstand halten!)

 

 

Verhalten im Unterrichtsraum

  • Die Lehrkraft holt die Lerngruppe an den zugewiesenen Eingängen ab und verlässt als letztes den Klassenraum.
  • Die Lehrkraft achtet vor Beginn des Unterrichts darauf, dass sich jede*r Schüler*in die Hände mit Wasser und Seife reinigt und diese mit den bereitgestellten Einmaltüchern abtrocknet.
  • Jede*r Schüler*in ordnet sich im zugewiesenen Raum einem Sitzplatz zu (Aufkleber auf den Tischen beachten!), der während des gesamten Unterrichtszeitraums (zunächst bis 30.04.2020) eingenommen wird und nicht gewechselt werden darf.
  • Die Lehrkraft überprüft den vorbereiteten Sitzplan in jeder Unterrichtseinheit.
  • Die Lehrkraft achtet auf eine kontinuierliche Lufthygiene und öffnet die Fenster spätestens nach 45 Minuten und nach jeder Unterrichtseinheit vollständig.
  • Partner- und Gruppenarbeitsphasen sind nicht möglich.
  • Am Ende des Unterrichtstages werden die Stühle unter die Tische geschoben und nicht auf die Tische gestellt.
  • Jegliche Arbeitsmaterialien dürfen nicht getauscht oder gemeinsam genutzt werden – das gilt auch für Stifte, Radiergummis, Lineale, Bücher, Papiere sowie für elektronische Geräte.
  • Der Mindestabstand ist immer einzuhalten, das Umdrehen zum hinteren Mitschüler soll möglichst unterlassen werden.
  • Im Klassenraum darf nicht gegessen werden. Getränke nur aus einer wiederverschließbaren Flasche, die in der Tasche aufbewahrt wird.
  • An der Garderobe sollen die Jacken nur so aufgehangen werden, dass sie keine anderen Jacken berühren – bitte alle Garderobenhaken in den Fluren nutzen.
  • Die Tafel und der PC wird nur von der Lehrkraft bedient und anschließend mit Desinfektionsmittel gereinigt. Tablets bitte nicht mit Desinfektionsmittel reinigen!
  • Arbeitsblätter und benötigte Materialen werden vorne ausgelegt und von den Lernenden nacheinander -unter Einhaltung des Mindestabstandes – entnommen.
  • Die Lehrkraft verlässt aber den vorderen Bereich nicht. Ein umhergehen in der Klasse ist nicht zulässig.

 

  • Online-Unterricht im Präsenzunterricht:
    • Die Lehrkraft vor Ort dient als Moderator und Koordinator, der Fachunterricht erfolgt in der Regel durch die Fachlehrkraft aus der Ferne.
    • Die Lehrkraft vor Ort loggt sich mit dem Tablet in den jeweiligen Klassenraum ein und nutzt die Kamera sowie das Mikrofon.
    • Auf der Tafel wird ebenfalls der Klassenraum eingeloggt – allerdings ohne Ton und Kamera. Die Tafel dient als Präsentationsmedium.
    • An das Tablet wird eine externe Box angeschlossen, damit der Ton gut verstanden werden kann.

Verhalten in der Pause

  • Die Schüler*innen werden vom jeweiligen Fachlehrer nacheinander auf den entsprechenden Pausenhof geschickt. Ein Wechsel auf den jeweils anderen Hof ist nicht erlaubt.
  • Einen Pausenverkauf gibt es genauso wenig wie die Möglichkeit, sich einen Kaffee, einen Kakao oder ein Wasser am Automaten zu ziehen. Auch der Mensabetrieb ist eingestellt.
  • Jeweils eine Lehrkraft führt die Aufsicht und bewegt sich zwischen Turnhalle und Forum. Die Toilettenanlage ist während der Pause nicht zu benutzen.

 

Toilettennutzung

  •  Jede Lerngruppe hat zugewiesene Toiletten, nur diese dürfen benutzt werden.
  • Jeder Toilettenraum darf nur von einer Person betreten werden.
  • Vor der Toilette ist beim Warten der entsprechende Abstand einzuhalten.
  • Die Nutzung der Toiletten ist nur während des Unterrichts gestattet.
  • Es darf pro Lerngruppe nur ein*e Schüler*in gleichzeitig zur Toilette gehen.
  • Nach jedem Toilettengang sind die Hände mit Seife zu waschen und abzutrocknen.
  • Auf den Fluren befinden sich Desinfektionsspender, die nach dem Händewaschen genutzt werden sollen. Die Desinfektionsspender ersetzen nicht das Waschen der Hände mit Seife.

 

Lehrerzimmer

  • Abstand halten gilt auch im Lehrerzimmer – Sitzplätze können nur mit entsprechendem Abstand eingenommen werden!

 

 

 

Elterninformationen zum Online-Unterricht

++++ Elternmail vom 16.03.2020 – 13:30 Uhr ++++

Liebe Eltern,

aufgrund der aktuellen Situation haben wir in einer Dienstbesprechung darüber beraten, wie die Unterrichtsarbeit trotz Schulschließung fortgesetzt werden kann.

Die technische Ausstattung unserer Schule ermöglicht eine strukturierte und differenzierte Vorgehensweise.

Die Klassen- und Fachlehrer haben sich auf folgende Grundsätze geeinigt:

  • Die verlässliche Kommunikation erfolgt über E-Mail in der Kernzeit (Mo-Fr., 9:00 – 12:00 Uhr).
  • In der Kernzeit
    • werden E-Mails verlässlich beantwortet.
    • sind die Schülerinnen und Schüler verpflichtet ihre Mails abzurufen und zu beantworten.
  • Die Lehrkräfte stellen Aufgaben und geben weitere Details zu deren Bearbeitung und Fertigstellung per E-Mail.
  • Die Bearbeitung der Aufgaben ist verpflichtend. Bei Rückfragen kann selbstverständlich in dem o.g. Zeitraum Kontakt zu den Lehrkräften aufgenommen werden.
  • Der Schwerpunkt des Online-Unterrichts liegt in der ersten Woche auf den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Einigkeit besteht darüber, dass die Aufgaben so gestellt sein sollen, dass Ihre Kinder sie selbstständig bearbeiten können.

Sie, liebe Eltern, sollen nicht als „Hilfslehrer“ tätig werden. Tragen Sie jedoch Sorge dafür, dass Ihre Kinder die Aufgaben bearbeiten und zum vereinbarten Zeitpunkt fertigstellen.

Da es sich für alle Beteiligten um eine außergewöhnliche Situation handelt, kann es zu unvorhergesehen Problemen kommen, denen wir alle möglichst mit Nachsicht begegnen.

Die Schulleitung ist für Sie per Mail unter schulleitung@st-anna-realschule.de erreichbar und in dringenden Fällen unter der Rufnummer 02563 / 98334 oder 98333.

Grundsätzlich finden Sie ständig aktuelle Informationen auf unserer Homepage:
https://www.st-anna-realschule.de.

Wir wünschen Ihnen Gesundheit und Gottes Segen.

Herzliche Grüße,

R. Schipper

Lara gewinnt Plattdeutschen-Lesewettbewerb

In der vergangenen Woche richtete der Plattdeutsch-Kurs der St.-Anna-Realschule den schulinternen plattdeutschen Lesewettbewerb aus. Obwohl die Kinder von Herrn Gehling im Vorfeld in die Feinheiten der traditionellen Sprache eingeweiht wurden, war die Anspannung im Raum sehr groß. Nacheinander lasen die Schülerinnen und Schüler aus einem plattdeutschen Text vor. Mit ihrer Aussprache und Leseweise überzeugte Lara aus dem 5. Jahrgang die Jury, die mit Ernst Honermann, Hermann Hintemann und Bernhard Dilling aus Experten des Heimatvereins bestand.

Für ihre Teilnahme am Wettbewerb erhielten alle Schüler einen Eisgutschein. Lara erlang zudem die Berechtigung zur Teilnahme am Kreisentscheid, der am 25. März in Borken stattfindet. Wir wünschen ihr hierbei viel Erfolg! 👍💪🏻

1. Platz für St.-Anna

Am Altweiber-Donnerstag fand das traditionelle Fußballturnier der weiterführenden Stadtlohner Schulen statt. Den grandiosen ersten Platz sicherten sich unsere Schülermannschaft der 14-15 jährigen, die sich nach zwei Siegen und einem Unentschieden als verdiente Sieger feiern lassen konnten.

Die Mannschaft der 12 -13 jährigen erreichte nach zwei knappen fast Siegen den dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaften und den Erfolgscoach Reinhold Meinert.

Kreative Gestaltung der Schöpfungsgeschichte

„Die Schöpfungsgeschichte“ war Thema eines Projektangebotes der Kolpingfamilie in Stadtlohn, an dem die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b teilnahmen.

Erst wurden die einzelnen Inhalte der Schöpfungsgeschichte in den Fokus genommen, danach wählten die Schülerinnen und Schüler ihr Highlight aus, das sie besonders interessierte.

In selbst gewählten Kleingruppen (2-4 Teilnehmer) einigten sie sich auf „ihren“ Tag. Ideen wurden gesammelt, Material besorgt und dann bekam der entsprechende Schöpfungstag sein eigenes Profil und eine sehr kreative Ausdrucksform durch eine Vielfalt von Materialien und Techniken.

Da die Zeit des normalen Kunstunterrichtes nicht ausreichte, wurde zu Hause vor- und weitergearbeitet und zusätzlicher Nachmittagsunterricht gerne angenommen.

Besonders auffällig und anerkennenswert ist die Originalität, die diese Arbeiten ausdrücken – eine tolle Leistung der 6a und 6b!

Danke!

gez. I. Deipenbrock-Meiss

Endlich! Neue Nähmaschinen!

Strahlende Gesichter empfingen heute Frau Stahl, als sie mit drei neuen Nähmaschinen in den Textilkurs des 7. Jahrgangs kam. Neugierg und voller Freude wurden die neuen Geräte ausgepackt und danach sofort ausprobiert. “Endlich habe ich für mich eine Nähmaschine und muss nicht immer warten, bis eine Mitschülerin fertig ist!” freute sich Anna aus der 7. Klasse.  Wer jetzt denkt: “Alles klar, eine Textilgruppe und nur Mädchen!”, der hat zwar Recht, aber irrt dennoch. Im ersten Halbjahr haben die Jungen Werken und die Mädchen Textil, zum 2. Halbjahr tauschen die Kurse, dann dürfen die Jungen in den Genuss kommen, die neuen Nähmaschinen auszuprobieren, während die Mäden bohren, sägen und hämmern. Finanziert wurden die neuen Nähmaschinen über unseren Förderverein, dem wir an dieser Stelle danken möchten.

Eine Shoppingtour der besonderen Art

Gemäß dem Unterrichtsthema schlüpften die Schüler*innen des sozialwissenschaftlichen Kurses des 8. Jahrgangs in “Die Rolle des Verbrauchers”und erkundeten den örtlichen Edeka Rewer. Herr Rewer persönlich leitete den Rundgang durch das Lebensmittelgeschäft. Er erklärte den Aufbau des Marktes, zeigte das Kühlhaus, erläuterte die Warenanlieferung und das Kassensystem. Auch auf die Frage “Was passiert eigentlich mit den in den Rückgabe-automaten eingeworfenen leeren Flaschen?” erhielt die Gruppe durch einen “Blick hinter die Kulissen” eine Antwort. Selbstverständlich versäumte es Olaf Rewer nicht, bestimmte Strategien zu benennen, die

Besichtigung bei Kemper

Bereits in den ersten Tagen des neuen Schuljahres nahm eine Gruppe interessierter Schüler*innen aus dem 8., 9. und 10. Jahrgang an einer Betriebserkundung bei der Maschinenfabrik Kemper in Stadtlohn teil. In dem Einführungsvortrag stellte Ulf Räwer, Ausbildungsleiter der Firma, u. a. die Firmengeschichte, die Produktpalette und die Ausbildungsberufe des Konzerns vor. Der anschließende Rundgang durch die Produktionshallen veranschaulichte recht eindrucksvoll die Arbeitsschritte vom einzelnen Werkstück zur einsatzbereiten Maschine. Auch warf Räwer einen Blick in die Zukunft. Er beschrieb geplante Baumaßnahmen und verwies auf freie Ausbildungsplätze für August 2020.