Blog-Archiv

St. Anna Realschule Stadtlohn für Sporthelfer-Ausbildung durch KSB Borken ausgezeichnet

Am Montag, 16.05.2022 war Annette Hülemeyer (Jugendbildungsreferentin des KSB Borken) zu Besuch in der aktuellen Sporthelfer-Ausbildung der St. Anna Realschule in Stadtlohn. Vor Ort überreichte sie dem Schulleiter Rüdiger Schipper ein Schild, mit dem die Realschule als Sporthelfer-Schule im Kreis Borken ausgezeichnet wird. Damit wird das jahrelange Engagement der Schule in diesem Bereich gewürdigt, welches insbesondere unter der Leitung der Sportlehrkraft Nadine Terpelle geleistet wird.

 

Zugleich informierte Annette Hülemeyer die Schülerinnen über die weiteren Qualifizierungswege im Sport (vom Sporthelfer zum Übungsleiter) und über ihre Einsatzmöglichkeiten im Sportverein. Denn Sporthelfer/innen sind nicht nur gefragt für die Leitung von Sportangeboten für jüngere Mitschüler/innen oder als Unterstützer/innen bei Sportfesten, sondern auch im Sportverein bestehen vielfältige Einsatzmöglichkeiten für die Jugendlichen. Sie können als Helfer/innen in Sportvereinsgruppen eingesetzt werden oder bei Veranstaltungen im Sportverein unterstützen (z.B. Wettkämpfe, Ferienangebote) oder auch in Jugendgremien mitwirken. Dafür ist es wichtig, die Strukturen im Sportverein zu kennen und zu wissen, wen ich im Verein anspreche für zukünftige Einsätze. Einen ersten Einblick in diese Rolle haben die Sporthelferinnen durch eine Hospitation im Verein bekommen.

 

An der Realschule wird die 30-stündige Ausbildung in der Jahrgangsstufe 8 als freiwillige AG durchgeführt. Ab der 9. Klasse sind die Schüler/innen dann im Einsatz. Das Sporthelfer-Programm wird landesweit von der Sportjugend NRW, der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der AOK unterstützt und ermöglicht Schüler/innen schon frühzeitig, Verantwortung für andere zu übernehmen, in dem sie Sportangebote anleiten. „Damit sind die Sporthelfer/innen eine wichtige Stütze für unser vielfältiges Bewegungsangebot“ betont Schulleiter Rüdiger Schipper.

„Urgestein der St.-Anna-Gemeinschaft“

An der St.-Anna-Realschule in Stadtlohn hat Lehrerin i. E. Ruth Kreielkamp-Gesing am 10.05.2022 ihr 40jähriges Dienstjubiläum begehen können.

Schulleiter Rüdiger Schipper überreichte ihr im Namen des Trägervereins als Dank und Anerkennung für treue Pflichterfüllung die Ehrenurkunde. Der persönliche Dank des Schulleiters und die Glückwünsche der Mitarbeitervertretung schlossen sich an.

Seit 1984, insgesamt also 38 Jahre, arbeitete Ruth Kreielkamp-Gesing als Lehrerin an der St.-Anna-Realschule. In dieser Zeit hinterließ sie sehr viele Spuren, begleitete insgesamt 13 Klassen erfolgreich als Klassenlehrerin. Nicht nur die heutigen Schüler, auch viele ihrer Mütter und Väter und sogar eine aktuelle Lehrkraft erlebten sie in ihrem Wirken als Lehrerin. Sie prägte junge Menschen, lebte ihnen Werte durch ihr vorbildliches Verhalten vor.

Besonders engagierte sie sich im Feld der Berufsvorbereitung. Auch dank ihres Einsatzes konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten ausloten, die Bildungsangebote weiterführender Schulen kennenlernen und erste Einblicke in die Berufswelt erhalten. Gemeinsam mit Reinhold Meinert etablierte sie auch den „EX-Perten-Tag“, bei dem ehemalige Schülerinnen und Schüler den Neunern von ihrem schulischen und beruflichen Werdegang berichten. Bei einer so umfangreichen Berufswahlvorbereitung ist klar: Wer an St.-Anna seinen Abschluss macht, findet auch einen Anschluss!

Im letzten Jahr wurde Frau Kreielkamp-Gesing aus dem aktiven Dienst entlassen, um sich im Rahmen eines Sabbatjahres auf ihren Ruhestand vorzubereiten. Wobei das Wort „Unruhestand“ treffender wäre, da sie Grundschulkinder unterstützt oder die französische Sprache lernt.

Das Planetarium Münster zu Besuch an der St.-Anna-Realschule

Den Sternen ganz nahe sind in dieser Woche die SchülerInnen der St.-Anna-Realschule Stadtlohn. Seit Montag gastiert das Pop-Up-Planetarium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe an ihrer Schule. Fünf Tage lang steht das Planetarium in der Turnhalle und ermöglicht durch unterschiedliche Vorträge eine Erkundung des Stellenhimmels, des Sonnensystems, des „gesamten“ Universums.

Aufgeteilt in kleine Gruppen besuchen alle Gruppen das Planetarium. Während die Jahrgangsstufen 5-8 mit der Vorstellung „Faszination Weltall – Expedition ins Sternenreich“ eine erste Einführung in die Struktur des Weltraums bekommen, beschäftigen sich die Jahrgänge 9 und 10 intensiver mit den Planeten und machen eine „Expedition ins Sonnensystem“.

Möglich wurde dieser Besuch durch die finanzielle Unterstützung der Sparkasse Westmünsterland und des Fördervereins der Schule. Die Schulgemeinschaft bedankt sich herzlich dafür!

Wahrlich ein “Sommernachtstraum”

Restlos begeistert waren am gestrigen Dienstagabend die Besucher der Premiere des Theaterstücks “Ein Sommernachtstraum”, dargeboten von der Theater-AG unter der Leitung von Pia und Winni Waschk.

Im Mittelpunkt dieses Verwirrspiels  steht die Liebe. Dabei vermischten sich die Welten, es verwoben sich die irdische und die Zauberwelt, die von Elfen und Kobolden bevölkert wird und in der Oberon und Titania das Sagen haben.

In beiden Welten kämpfen die Bewohner mit Eifersucht und gebrochenen Herzen. Wenn dann noch ein Elfenkönig samt Kobold mit Zauberkräften eingreift, kann es nur zu einem Chaos der Liebe kommen.

Begeistert waren die Zuschauer von der fesselnden Vorstellung, in der mit Gestik, Mimik und Witz überzeugt wurde. Minutenlanger Beifall belohnte am Ende die Akteure, das Publikum wollte sie gar nicht von der Bühne lassen.

Theater macht Englisch lebendig

In der letzten Woche ging es während des Englischunterrichts an unserer Schule nicht in den Klassenraum, sondern in unser Forum! Denn aufgeführt wurden dort von The English Touring Company / Theatre@School aus Krefeld zwei englische Theaterstücke.

Beim Theaterstück “Treasure Hunt” geht es für unsere 5.-7.-Klässlermit einer Londoner Klasse auf Klassenfahrt. Ohne elektronische Medien (!!!) in die Natur, die Teilnahme an einer von der Lehrerin organisierten Schatzsuche inklusive. Gruppendynamik, Betrug, Versöhnung – all dies wird in diesem Theaterstück musikalisch, humorvoll und animierend thematisiert.

„Trash Talk“ ist ein Theaterstück über Müll und Klimawandel, global wie zwischenmenschlich. Das Stück für unsere 8.-10.-Klässler beginnt an der Schule. Der coole und beliebte Jake schmeißt in der Schule Müll auf den Boden. Die unauffällige und unscheinbare Rose fordert Jake auf, den Müll aufzuheben und in den Abfallbehälter zu werfen. Der gleichgültige Teenager sieht das nicht ein und es entbrennt eine laute Diskussion. Erst nachdem die beiden gemeinsam eine düstere Zukunft erleben, sieht er den Sinn sich aktiv gegen den Klimawandel einzusetzen. Er unterstützt Rose sogar bei der Durchführung des Save-the-Earth-Day an ihrer Schule.


















Gelungene Premiere

Gelungene Premiere

Eine gesunde Lebensweise, Sucht- und Drogenprävention standen in den letzten Wochen für den 7. und 8. Jahrgang der St.-Anna-Realschule auf dem Stundenplan. Dabei wartete zum Abschluss mit dem Besuch des „Body & Grips-Mobils“ in diesem Jahr eine Premiere auf die SchülerInnen des 7. und 8. Jahrgang. Die SchülerInnen hatten so Gelegenheit, das Thema Gesundheit aktiv und spannend zu erleben. Das “Body + Grips-Mobil”, ausgezeichnet von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) als “Good Practice”-Projekt, ist ein Projekt zur ganzheitlichen Gesundheitsförderung für Jugendliche. Die Stationen wie z. B. „Das Bewegungsquiz“, „Das Tagesmenü“, „Die Beziehungsgalerie“ oder „Das Sucht-Activity“ garantierten einen Vormittag lang abwechslungsreiches und kreatives Lernen. Neben Geschick und Teamarbeit war bei den Teilnehmenden reales Wissen gefragt. Mit Rat und Tat zur Seite standen dabei an den Stationen die ausgebildeten Sporthelfer des 9. und 10. Jahrgangs. Mit so viel Unterstützung war der Erfolg vorprogrammiert!

Kunstfälscher an der St.-Anna-Realschule

Im Rahmen des Kunstunterrichts wurden die SchülerInnen der Klasse 9a und 9b kreativ und stellen berühmte Gemälde einfallsreich nach.

  1. Bild René Magritte „Sohn des Mannes“ –   Nachgestellt von Maja Brüning
  2. Bild Jan Vermeer „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ – Nachgestellt von Moritz Frankemöller
  3. Bild Carl Spitzweg „Der arme Poet“  – Nachgestellt von Lisa Kleingries

Jürgen Termathe – ein ,,Bergeversetzer” verlässt St.-Anna

Seit über 22 Jahren war er immer für die St.-Anna-Realschule da. Morgens war er einer der ersten im Gebäude, schloss die Türen auf und half wo immer er konnte. Auf dem gesamten Schulgelände sorgte er für Ordnung und versetzte wahrlich “Berge”, als er den Platz rund um die Turngeräte präparierte. Jürgen war die rechte Hand unseres Hausmeisters Martin Könning. “Jürgen war mir immer eine große Hilfe und man konnte sich auf ihn verlassen!”

An seinem letzten Arbeitstag verabschiedete sich das gesamte Kollegium mit einer kleinen Feierstunde von Jürgen. Die Mitarbeitervertretung würdigte seine Tätigkeit in einer bewegten Rede und da blieben – nicht nur bei Jürgen – die Augen nicht trocken. 

Ab dem 1.03.2022 wird unser Hausmeistergehilfe Jürgen Termathe seinen wohlverdienten Ruhestand antreten. “Jürgen, du wirst uns sehr fehlen! Danke für deine vorbildlichen Einsatz! Danke, Jürgen!” verabschiedete sich am Ende Michael Stening im Namen der Schulgemeinschaft von Jürgen.

Theaterstück beeindruckt Schülerschar

Mucksmäuschenstill war es am Mittwoch gegen 15 Uhr im Forum der St.-Anna-Realschule. Und das, obwohl 64 Siebtklässler anwesend waren. Der Grund war die gefühlvolle und eindringliche Aufführung des Theaterstücks „Drogen – Von Gras zu Crystal“ des Weimarer Kultur-Express.

In diesem Theaterstück fängt alles ganz harmlos an. Anne und Frieda, die sich schon im Sandkasten kennen gelernt haben, sind beste Freundinnen. Sie unternehmen alles zusammen, vertrauen sich alles an. Dann holt Frieda erstmals in der bis dahin sehr leichten Geschichte einen Joint aus der Tasche und überredet Anne, doch auch einmal selbst zu probieren. Gras sei ja keine Droge, Gras mache ja nicht abhängig. Oder habe Anne schon einmal gehört, dass sich jemand in den Tod gekifft habe. Leichtigkeit, Gelassenheit und Entspannung – das seien viel eher die Folgen des Konsums.

Im Rausch erzählt Frieda, dass sie sich von ihren Eltern sehr stark unter Druck gesetzt fühle. Die schulischen Leistungen würden trotz Nachhilfe nicht stimmen und selbst für die Musikschule sei sie zu dumm. Dass sie viel lieber handwerklich etwas mache, interessiere ihre Eltern nicht. Das Marihuana habe ihr geholfen, diese Situation zu ertragen.

Leider kommt es, wie es kommen musste: Frieda rutscht immer tiefer in den Drogensumpf. Irgendwann reicht Marihuana nicht mehr, sie greift zu Crystal Meth. Zwar versucht Anne ihrer Freundin die ganze Zeit zu helfen, Frieda jedoch rutscht immer tiefer in den Drogensumpf ab und stirbt am Ende des Stückes.

Kurze Zeit herrschte am Ende des Stückes totale Stille im Forum. Zu sehr waren die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eindrücken beschäftigt. Dann bekamen die Schauspielerinnen ihren wohlverdienten Applaus für die sehr authentische Vorführung. Im Anschluss folgte eine Diskussionsrunde, in der die Zuschauer unter anderem erfuhren, dass die Grundidee der Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Thematisiert wurden auch mögliche Gründe für Drogenabhängigkeit. Vor allem aber wurde besprochen, was jeder tun kann, wenn er von Drogensucht erfährt.

Mit dem Fahrrad nach Vreden – Münsterland-AG on Tour

Am 19.01.2022 ist die Münsterland-AG in  Begleitung von Herrn Lümmen nach Vreden mit dem Fahrrad gefahren. 

In Vreden angekommen wurde eine Stadtrally in kleinen Gruppen gemacht. Es sollten verschiedene Fragen über Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt von  Vreden beantwortet und dazu auch ein Foto aufgenommen werden. 

Nach einiger Zeit hatten es alle geschafft und sind dann gemeinsam mit dem Rad nach Stadtlohn gefahren. 

von Mia Oing (Klasse 9a)