Aktuelles

Laura gewinnt Vorlesewettbewerb

Laura aus der 6a hat den Vorlesewettbewerb gewonnen. Mit ihren Vorlesekünsten überzeugte die Sechstklässlerin die Jury der Schule und setzte sich gegen vier Mitschüler durch.

Bei uns gehört er fest zur Tradition: Der Vorlesewettbewerb in der Adventszeit. Auch in diesem besonderen Jahr konnte der Schulentscheid fast wie gewohnt im Forum unserer Schule stattfinden.

Hannah G., Laura M., Leni T., Titus H. und Nelia C. hatten sich schon im Vorfeld in ihren Klassen als sehr gute Leser hervorgetan und damit einen ersten Etappensieg errungen. Nun galt es, in zwei Durchgängen den besten Leser oder die beste Leserin der Schule zu ermitteln. Dafür las zunächst jeder einen Ausschnitt aus einem selbstgewählten Text vor, wobei es darum ging, nicht nur sicher, sondern auch lebendig und spannend vorzutragen.

 

Eine Jury, bestehend aus Frau Fröhlich und Frau Kotschate und Frau Wesseler von der Buchhandlung Wüllner, fieberte hier bei Textausschnitten aus dem „Angriff des Wolkendrachens“ aus der Reihe „Das Magische Baumhaus“ ebenso mit wie bei denen aus dem Pferderoman „Chiara – Eine schwere Entscheidung“, der von den Wildpferden im Merfelder Bruch handelt. In der zweiten Runde mussten die Teilnehmer dann einen unbekannten Text meistern: eine Passage aus Stacy Hinojosa Jugendbuch “Wild Rescuers – Wächter des Waldes” hieß es ansprechend vorzutragen.

 

Mit ihren Leistungen in beiden Runden konnte Laura unsere Jury am meisten überzeugen. Sie wird uns beim Regionalwettbewerb in Borken vertreten. Stolz auf ihre Leistung können aber auch die anderen Teilnehmer sein. Als Belohnung durften sich alle ein Buch vom Büchertisch aussuchen, der wie jedes Jahr von der Buchhandlung Wüllner aufgebaut wurde.

Workshop “Kommunikation” am Methodentag

Der erste Methodentag im Schuljahr 2020/21 gestaltete sich für den 10. Jahrgang als Workshop, der gemeinsam mit der Stiftung Haus Hall, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung, durchgeführt wurde. Wegen der Corona-Pandemie musste der Ablauf etwas umgestellt werden: Während die Zehntklässler in den Jahren zuvor in die Einrichtung nach Gescher fuhren, reisten deren Mitarbeiter*innen Monika Holtmann-Gesing, Dagmar Tegeler und Markus Bönning nach Stadtlohn, um im Forum mit den jungen Leuten das Thema “Kommunikation” anzugehen.   

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Nach 95 Jahren in den Ruhestand

Langjährige Mitarbeiterinnen verlassen St.-Anna-Realschule

v.l.n.r. Frau Ungruhe, Frau Wildenhues, Frau Magalhaes

In einer Feierstunde verabschiedete die St.-Anna-Realschule am Ende des Schuljahres 2019/20 drei Mitarbeiterinnen in den Ruhestand. Sie waren in verschiedenen Bereichen der Schule tätig gewesen. Nach der Begrüßung durch Schulleiter Rüdiger Schipper wurden die Mitarbeiterinnen und ihre Arbeit gewürdigt.  

Annette Ungruhe begann ihren Dienst als Lehrerin im August 1978 an der damals noch reinen Mädchenschule in Trägerschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung. Daher führte Ungruhe das Bewerbungsgespräch mit Schwester Maura, der amtierenden Schulleiterin. In den nun folgenden vierzig Jahren unterrichtete UNG, so das Lehrerkürzel,  Sport und Textilgestaltung. Die Beliebtheit der beiden Fächer färbte auf die Fachlehrerin ab, die daher auch bei den Kollegen sehr begehrt als Begleiterin von Klassenfahrten war. Besonders in der Orientierungsstufe übernahm Ungruhe wiederholt eine Klassenleitung. Gemäß ihres Wirkens erhielt sie aus den Händen der ehemaligen Schulleiterin Regina Frenker eine Ehrenurkunde, auf der die volle Punktzahl für Sportlichkeit, Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft und Kreativität ausgewiesen war.

Nahezu dreißig Jahre arbeitete Maria Magalhaes als Raumpflegerin an der Schule. Im Jahr 1974 kam sie mit ihrem Mann aus Portugal nach Stadtlohn. Am 1. Mai 1990 wurde sie eingestellt. ” Eine Idealbesetzung”, wie Friedhelm Schweins, in dessen Zeit als Schulleiter die meisten Dienstjahre von Magalhaes fallen, es in seiner Abschiedsrede formulierte. Er bescheinigte der angehenden Ruheständlerin ein großes Verantwortungs- und Pflichtbe-wusstsein. “Und die Qualität Ihrer Arbeit?-Wohnzimmerqualität a la Magalhaes!” Ferner lobte Schweins das hohe Maß an Flexibilität: “Sie haben stets Ihren Dienst an den Erfordernissen des Schullebens ausgerichtet. Ohne, dass man Sie fragen musste, standen Sie ständig zur Verfügung.” Ihre Verbundenheit mit der Schule zeige sich zudem in dem Besuch nahezu aller Schulveranstaltungen, Mitarbeiterausflüge inbegriffen. “Die Wertschätzung, die Ihnen seitens der Mitarbeiter entgegengebracht wird, findet auch darin Ausdruck, dass Kollegen und ich selbst Sie in Ihrer Heimat besucht haben. Dabei wurde uns Ihre Gastfreund-schaft zuteil”, so Schweins.

Einige Monate nach ihrem “Silberjubiläum” schied Martha Wildenhues aus dem Dienst an der St.-Anna-Realschule aus. Ihre Wirkungsstätte war das Schulsekretariat. Jedoch beschrieb Regina Frenker in ihrer Präsentation “Als Gott die Schulsekretärin erschuf…” zahlreiche andere Einsatzorte: Lehrerzimmer, Schulfeste, Ehemaligentreffen, Frühschichten etc. Kabarettistisch anschaulich listete Frenker die Anforderungen auf, die an diese Mitarbeiterin gestellt wurden.  “Als Multitasking-Talent kann sie drei Telefonate gleichzeitig führen, dabei einem Schüler eine Bescheinigung ausstellen, nebenher ein weinendes Kind trösten und zusätzlich den Kopierer reparieren.” Im Laufe ihrer Dienstzeit hat Wildenhues die Digitalisierung des Schulsekretariats hautnah er- und gelebt und damit ihre Bereitschaft, ständig Neues dazuzulernen, unter Beweis gestellt. “Du wurdest in deiner Schaltzentrale die PC-Expertin schlechthin”, so Frenker. Auch den Schüleraustausch mit der Partnerschule in Bourges hat Wildenhues mitgetragen, indem sie häufig den französischen Gästen in Vreden Logis bot. Daher sprach Claude Melin – live aus der Bretagne zugeschaltet – Dankesworte für die gemeinsam verbrachte Zeit und Glückwünsche für den Ruhestand aus. 

Irmhild Deipenbrock-Meiß und Gerd Schäfer überreichten als Mitarbeitervertreter den stets freundlichen, verlässlichen und verständnisvollen Kolleginnen ein Abschiedsgeschenk. Für die Schülerschaft übermittelten Elisa Serpa da Silva und Hannah Blickmann blumige Glückwünsche.

Gleichstellungsbeauftragte besucht Sowi-Kurs

Das Thema der Unterrichtsreihe lautete “Der Mensch – ein kulturelles Wesen!” Unter diesem Titel hatte sich der sozialwissenschaftliche Kurs des 9. Jahrgangs u.a. mit der Erziehungsbedürftigkeit des Menschen, seiner Zugehörigkeit zu verschiedenen sozialen Gruppen, dem Erwerb sozialer Rollen und dem (auch geschlechtsspezifischen) Rollenverhalten beschäftigt. Zu der in diesem Zusammenhang aufkommenden Frage “Gleichberechtigung – Wunsch oder Wirklichkeit?” lud die Fachlehrerin Frau Kreielkamp-Gesing die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Stadtlohn Frau Cordula Mauritz in den Unterricht ein.

Der von Frau Mauritz als Einstieg gewählte Impulsfilm sorgte für einige Überraschungen. “Wie lange dauert es bis zur völligen Gleichberechtigung der Geschlechter, wenn das bisherige Reformtempo beibehalten wird?” Die schockierende Antwort: “217 Jahre!”

Nachdem die Gleichstellungsbeauftragte sich mit ihrem persönlichen und beruflichen Werdegang den Jugendlichen vorgestellt hatte, begann sie ihre Ausführungen mit dem Verweis auf das Grundgesetz, in dem seit 1949 steht, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind. 1994 folgte die Ergänzung ‘Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin’. “Die Umsetzung dieses Verfassungsauftrages ist meine Hauptaufgabe”, erklärte Mauritz. “Die konkrete Verwirklichung erfolgt u.a. durch den Einsatz für Frauenförderung, die Beratung von Frauen in Krisensituationen, die Schaffung von Bildungsangeboten, aber auch durch die Erstellung eines Kulturprogramms.”

Frau Mauritz stellte den Jugendlichen frauenrelevante Themen vor, zu denen neben Beruf, Rente, Gesundheit auch das Phänomen Gewalt gehört. Besonders wichtig sei es, das Thema Gewalt aus der Tabuzone zu holen. “Überhaupt ist es mein Anliegen, die Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu heben.”

Um die Fünfzehnjährigen für das Thema Gleichberechtigung zu sensibilisieren, sprach die Expertin freimütig über sich und ihre persönliche Familien- und Lebenssituation. Dadurch fühlten sich die Neuntklässler ermutigt, auch über das von ihnen erlebte elterliche Rollenverhalten zu berichten. “Es gibt verschiedene Modelle eines ’emanzipierten’ Familienlebens. Jede Familie muss ihre eigene Form finden. Dazu ist es dann auch mal nötig, die ‘Komfortzone’ zu verlassen”, kommentierte der Gast.

Frau Mauritz forderte die jungen Leute nachdrücklich dazu auf, bei der Berufswahl sehr umsichtig zu sein. Im Gegensatz zu früher müsse man heute als Mädchen von einer lebenslangen Berufstätigkeit ausgehen. Diese schränke die (meist weibliche) Altersarmut deutlich ein.

Zur weiteren Vertiefung und Veranschaulichung des Themas händigte die Gleichstellungsbeauftragte den Schülerinnen und Schülern Prospektmaterial aus, welches den Informationsgehalt der Unterrichtstunde komplettierte.

So sehen Sieger aus!

Erinnert ihr euch noch an das Ratespiel “Lehrerbüros”, das Frau Rehring vor den Sommerferien organisiert hat?
Viele von euch haben daran teilgenommen, am Freitag fand die Siegerehrung statt. Gewonnen haben Tobias (9b), Fabian (9a), Bennet (8b) und David (8b). Sie haben jeweils 10 von 14 Lehrerbüros richtig erkannt. Herzlichen Glückwunsch zu dieser super Leistung!
Als Belohnung gab es etwas Süßes und einen Eisgutschein!
Viel Spaß damit!

Lara gewinnt Plattdeutschen-Lesewettbewerb

In der vergangenen Woche richtete der Plattdeutsch-Kurs der St.-Anna-Realschule den schulinternen plattdeutschen Lesewettbewerb aus. Obwohl die Kinder von Herrn Gehling im Vorfeld in die Feinheiten der traditionellen Sprache eingeweiht wurden, war die Anspannung im Raum sehr groß. Nacheinander lasen die Schülerinnen und Schüler aus einem plattdeutschen Text vor. Mit ihrer Aussprache und Leseweise überzeugte Lara aus dem 5. Jahrgang die Jury, die mit Ernst Honermann, Hermann Hintemann und Bernhard Dilling aus Experten des Heimatvereins bestand.

Für ihre Teilnahme am Wettbewerb erhielten alle Schüler einen Eisgutschein. Lara erlang zudem die Berechtigung zur Teilnahme am Kreisentscheid, der am 25. März in Borken stattfindet. Wir wünschen ihr hierbei viel Erfolg! 👍💪🏻

Bankgeschäfte durchschaubar machen

Geld ist in unserem Leben immer und überall gegenwärtig. Wir nutzen es jeden Tag, vollkommen selbstverständlich, ohne uns viele Gedanken darüber zu machen. Doch was ist eigentlich Geld? Wo kommt es her? Was ist es wert? Wie geht man damit richtig um?
Antworten auf diese Fragen holten sich die Achtklässler im sozialwissenschaftlichen Unterricht bei einem Gang zur Sparkasse Westmünsterland in Stadtlohn. Zwei junge Bankkaufleute brachten den Jugendlichen typische Bankgeschäfte nahe: Online-Banking, Führerscheinsparen, Dauerauftrag erteilen, Lastschriftverfahren etc. Fachbegriffe wie Dispositionskredit, kwitten oder Echtzeit-Überweisung wurden von den Mitarbeitern erklärt. Auch die Berufswahlvorbereitung war ein Thema: Wie bekomme ich einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz bei der Bank? Welche Fähigkeiten sollte man für die Ausbildung mitbringen? Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?

Da die Erkundung auf eine Unterrichtsstunde begrenzt war, bedurfte es einer inhaltlichen Begrenzung. Daher erhielten die Schülerinnen und Schüler abschließend Hinweise zur eigenen Informationsrecherche via Internet.

7. Klässler zu Besuch im Rathaus

Mit einem Fragenkatalog zur “Politik in der Gemeinde” machten sich die beiden sozialwissenschaftlichen Kurse des 7. Jahrgangs in Begleitung ihrer Lehrerinnen Wiebke Somberg und Ruth Kreielkamp-Gesing auf den Weg zum Rathaus. Dort wurde die Gruppe im Sitzungsaal von Herrn Kösters begrüßt. Als Mitarbeiter der Stadt beschrieb er die Entwick-lung Stadtlohns von der Gründung bis in die Gegenwart. Allgemeine Informationen zum Bau des Rathauses, zur Einwohnerzahl und zur Flächennutzung wurden erweitert mit aktuellen politischen Fakten. So ging es u.a. um die Zusammensetzung des Stadtrates, die Aufgaben des Bürgermeisters und die nächste Kommunalwahl. Zum Schluss der Veranstaltung lobte Herrmann Kösters das große Interesse und das gute Vorwissen der Schülerinnen und Schüler.

1. Platz für St.-Anna

Am Altweiber-Donnerstag fand das traditionelle Fußballturnier der weiterführenden Stadtlohner Schulen statt. Den grandiosen ersten Platz sicherten sich unsere Schülermannschaft der 14-15 jährigen, die sich nach zwei Siegen und einem Unentschieden als verdiente Sieger feiern lassen konnten.

Die Mannschaft der 12 -13 jährigen erreichte nach zwei knappen fast Siegen den dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaften und den Erfolgscoach Reinhold Meinert.

Kreative Gestaltung der Schöpfungsgeschichte

„Die Schöpfungsgeschichte“ war Thema eines Projektangebotes der Kolpingfamilie in Stadtlohn, an dem die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b teilnahmen.

Erst wurden die einzelnen Inhalte der Schöpfungsgeschichte in den Fokus genommen, danach wählten die Schülerinnen und Schüler ihr Highlight aus, das sie besonders interessierte.

In selbst gewählten Kleingruppen (2-4 Teilnehmer) einigten sie sich auf „ihren“ Tag. Ideen wurden gesammelt, Material besorgt und dann bekam der entsprechende Schöpfungstag sein eigenes Profil und eine sehr kreative Ausdrucksform durch eine Vielfalt von Materialien und Techniken.

Da die Zeit des normalen Kunstunterrichtes nicht ausreichte, wurde zu Hause vor- und weitergearbeitet und zusätzlicher Nachmittagsunterricht gerne angenommen.

Besonders auffällig und anerkennenswert ist die Originalität, die diese Arbeiten ausdrücken – eine tolle Leistung der 6a und 6b!

Danke!

gez. I. Deipenbrock-Meiss