Raus ins Bett – Biologie zum Anfassen

Raus aus dem Klassenraum, rein ins Beet: Im Schulgarten wird Biologie bei uns ganz praktisch.

Hier wird nicht nur darüber gesprochen, was Pflanzen zum Wachsen brauchen. Unsere Schülerinnen und Schüler können es selbst beobachten, ausprobieren und erleben. Was passiert mit dem Boden? Welche Pflanzen brauchen besonders viel Platz? Was wächst gut zusammen? Und wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zum Ernten?

Unser Schulgarten ist deshalb viel mehr als ein schöner grüner Fleck auf dem Schulgelände. Er ist ein Lernort, an dem Wissen buchstäblich wächst.

Unterstützt wird dieses Lernen durch die GemüseAckerdemie, ein Bildungsprogramm von Acker e. V. Gemeinsam bauen die Schülerinnen und Schüler Gemüse an und begleiten die Pflanzen von der Aussaat bis zur Ernte. Dabei geht es nicht nur um Biologie, sondern auch um gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit und die Frage, wo unsere Lebensmittel eigentlich herkommen.

Und ganz nebenbei passiert noch etwas Wichtiges: Wer selbst pflanzt, gießt, pflegt und schließlich erntet, übernimmt Verantwortung und erlebt unmittelbar, dass das eigene Handeln etwas bewirken kann. Genau darauf setzt auch das Konzept der GemüseAckerdemie: Lernen mit Kopf, Hand und Herz.

Unser Schulgarten wächst dabei Schritt für Schritt weiter. Neben dem Unterricht wird er auch durch die Garten-AG gepflegt und zuletzt wurde beispielsweise gemeinsam nachgesät.

So wird aus einem Beet ein kleiner Lernraum unter freiem Himmel. Einer, in dem man manchmal schmutzige Hände bekommt und vielleicht auch gerade deshalb ziemlich viel lernt.