Mathe mit "Theo"

 

Klasse 9b misst die Höhe der Sporthalle

     
 

Am Freitag den 23.3.2018 war unser letzter Schultag vor den Osterferien. Und damit auch unsere letzte Mathestunde.
Natürlich wollte unsere Klasse etwas Cooles außer Unterricht machen. Also hat sich Herr Sieverding dazu entschieden, mit uns nach draußen zu gehen. Nicht etwa um zu spielen. Nein, wir haben den Matheunterricht nach draußen verlegt. Unser Thema ist in Mathe "Trigonometrie" und das Ziel der Stunde war, mit den Hilfsmitteln der Trigonometrie (Kosinus, Sinus und, Tangens) die Höhe der Sporthalle herauszufinden.
Natürlich konnten wir nicht mit ein paar Formeln die Höhe berechnen. Wir brauchten noch ein Hilfsmittel. Also holten wir "Theo" zur Hilfe.
"Theo" ist keine Person, er ist ein Theodolit. Ein Theodolit ist ein Vermessungsgerät mit dessen Hilfe man Höhen bestimmen kann.
Man stellt "Theo" vor den Gegenstand (in unserem Fall die Sporthalle) richtet ihn aus und misst den Abstand von "Theo" bis zum Gebäude. In unserem Fall waren das
8 m. Dabei muss man beachten, dass bei dem an "Theo" befestigten Geodreieck das Pendel auf 90 Grad steht.
Jetzt kann es erst richtig losgehen. Um nun die Höhe der Turnhalle zu erfahren, muss man "Theo" so kippen, sodass wenn man durch das Rohr von "Theo" schaut, man die höchste Stelle der Turnhalle sieht. Nun ist "Theo" so gekippt, dass man am Geodreieck mit dem Pendel die Abweichung von 90 Grad also den Höhenwinkel alpha ablesen kann. Bei uns waren dass 36 Grad.
Mithilfe von Tangens kann man jetzt die Höhe berechnen. Beim Tangens rechnet man die Gegenkathete von alpha durch die Ankathete von alpha.
Berechnung:
tan(36°) = x m (Höhe der Turnhalle) / 8 m (Länge von Theo bis zur Wand).
Durch Termumformung erhält mann: 8 m * tan(36°) = 5, 8123 m.
"Theo" steht aber noch auf einen Ständer und der ist 1,44 m hoch. Also muss man diese Höhe noch hinzu addieren:. 5,8123 m + 1,44 m = 7,2223 m.
Also ist die Sporthalle nach unseren Berechnungen 7, 2223 m hoch.

Eine Kontrollbestimmung der Sporthallenhöhe durch Abzählen von Steinschichten multipliziert mit der Schichthöhe bestätigte unser Ergebnis.

... und jetzt: OSTERFERIEN !

Maren H., Merle W. (09b)

   
  weiter mit Bildern      
 

.