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Verkehrserziehung im 5. Jahrgang

     
 

Toter Winkel
Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen  - zum Teil mit tödlichem Ausgang - , weil Radfahrer oder Fußgänger in den „toten Winkel“ geraten. Aber wie viele dieser Winkel hat ein Auto eigentlich?
Vier „tote Winkel“ sind es! Darüber hat vor einigen Wochen der Verkehrssicherheitsberater Wolfgang Kopp vom Kommissariat „Vorbeugung“ die fünften Klassen theoretisch und praktisch aufgeklärt. „Am gefährlichsten ist es, wenn ein LKW nach rechts abbiegt“, so Wolfgang Kopp, „wir können uns nicht darauf verlassen, dass der Fahrer in den Spiegel schaut und uns sieht.“ Das wurde dann anschaulich mit Tageslichtschreiber und Tafel im Klassenzimmer demonstriert, bevor es mit der Klasse zum Busbahnhof ging. Dort stand ein Sprinter bereit. Die gesamte Klasse stellte sich neben dem Sprinter auf. Ein Schüler nahm auf dem Fahrersitz Platz und sollte Auskunft geben, wie viele Mitschüler er im Spiegel erkennen könne. Aber dort war niemand zu sehen. Der tote Winkel hatte die gesamte Klasse geschluckt.

Verhalten am und im Bus
Känguru Karlo vom Schulbus angefahren… Aber keine Angst, es ist nichts passiert. Susanne Schepers vom RVM hat mit den Mädchen und Jungen ein Busfahrtraining durchgeführt, bei dem die Kinder viel lernen konnten. Was passiert, wenn zwölf Tonnen Bus über eine Kartoffel fahren? Auch das wurde demonstriert. Aber nicht nur am Bus, auch im Bus gilt es einiges zu beachten. Ein Kanister mit fünf Liter Wasser wird in den Gang gestellt, der Bus fährt los, bei 20 km/h kommt eine Vollbremsung. Der Kanister schleudert blitzschnell von hinten nach vorne durch den Bus. Den Kindern wird schnell klar, dass man sich im Bus mit beiden Händen festhalten sollte und nicht mit dem Handy spielen darf.
Bleibt zu hoffen, dass sich die Kinder demnächst auch an die Regeln halten.

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